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Geschichte des Rüschhauses
Berufsbilder


Geschichte des Rüschhauses

Haus Rüschhaus:

Zwischen Münster-Gievenbeck und -Nienberge erbaute Conrad von Schlaun das Haus Rüschhaus.
Es entstand in den Jahren 1745 – 1748 im Stil einer Gräftenhofanlage.
Bekannt ist das Haus Rüschhaus durch seine berühmte Bewohnerin, die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.
Sie lebte nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter und ihrer Schwester auf dem Anwesen, während ihr Bruder weiterhin auf dem nahegelegenen Schloss Hülshoff verweilte.

In dem, von ihr so benannten, „Schneckenzimmer“ verfasste sie eines ihrer berühmtesten Werke, „Die Judenbuche“. Sie nutzte dieses Zimmer als Wohn- und Schlafzimmer. Annette von Droste-Hülshoff wurde leider nur 51 Jahre alt.

1979 erwarben die Stadt Münster und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe gemeinsam das Haus Rüschhaus. Es wird seit dem zu kulturellen Anlässen genutzt. Im Rahmen einer Führung ist das Haus zu besichtigen.
Der Barockgarten, ein Nutz- und Ziergarten, ist zu jeder Zeit begehbar. Der Name des Rüschhauses stand auch Pate für die Rüschhaus-Apotheke, die am 1. Juli 1987 in dem neu erbauten Einkaufzentrum zwischen dem Rüschhausweg und Heekweg eröffnet, und 1999 komplett umgebaut wurde.


Berufsbilder

  Apotheker:
 

Die Ausbildung zum Apotheker ist anspruchsvoll, vielseitig und fundiert. Nach einem 4jährigen Universitätsstudium (Regelstudienzeit) schließt sich eine einjährige, praktische Ausbildung an.
Das Studium und das "praktische Jahr" befähigen den Apotheker, den gesetzlichen Auftrag der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung sachkundig sicherzustellen, und damit erster Ansprechpartner der Bürger zu allen Fragen über Arzneimittel zu sein.
Die Mehrzahl der Apotheker sind in öffentlichen Apotheken tätig und arbeiten damit für die Gesundheit des Menschen. Neben der Tätigkeit in öffentlichen Apotheken bieten auch Krankenhausapotheken, Wissenschaft, Industrie, Verwaltung und Umweltschutz weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze.
Denn: Pharmazeutisches Wissen ist in vielen Bereichen gefragt!

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.akwl.de/akwl/unsere_berufe/apothekerausbildung.php


  PTA:
  Pharmazeutisch-technische Assistent/-innen arbeiten überwiegend in öffentlichen Apotheken in einem Team. Die Tätigkeit ist sehr verantwortungsvoll und abwechslungsreich.
Wer naturwissenschaftliches Interesse hat und gerne mit Menschen umgeht, wird in diesem Beruf viel Freude haben. Als Assistentin des Apothekers ist die PTA vielseitig einsetzbar.
Der Aufgabenbereich umfasst die Herstellung von Arzneimitteln, wie Salben, Tees, Kapseln, Zäpfchen oder auch steriler Zubereitungen. Die Eigenherstellung wird allerdings zunehmend seltener in öffentlichen Apotheken, so dass sich der Arbeitsbereich hauptsächlich auf den Handverkauf und den Kundenkontakt bezieht.
Außer in öffentlichen Apotheken kann die PTA in Krankenhausapotheken, bei Krankenkassen, in wissenschaftlichen Instituten und als Pharmaberaterin tätig werden.
Die vollschulische Ausbildung an einer anerkannten Berufsfachschule dauert 2 Jahre. Im Anschluss an die schulische Ausbildung beginnt das halbjährige Praktikum in einer Apotheke.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.pta-online.de


  PKA:
  Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentinnen übernehmen hauptsächlich organisatorische und verwaltende Aufgaben beim Umgang mit Pharmazeutika.
Dabei sind sie für die Bestellung, ordnungsgemäße Lagerung und Bestandsoptimierung von Arzneimitteln und apothekenüblichen Waren zuständig. Sie erledigen auch die mit dem Arzneimittelhandel verbundenen kaufmännischen Arbeiten, wie Abrechnung und Korrespondenz.
Sie verkaufen in Apotheken apothekenübliche Waren, unterstützen das pharmazeutische Personal bei der Herstellung und Verpackung von Eigenerzeugnissen und wirken bei der Warenpräsentation mit.

Arbeitsplätze finden PKA`s vorrangig in öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken, aber auch in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens, im pharmazeutischen Großhandel und in der Industrie.
PKAs durchlaufen eine 3jährige, betriebliche Ausbildung.
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