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Wichtige Notfall-Telefon-Nummern


 Giftnotruf 0228-2873211
    Was tun bei Vergiftungen
 

 Notarzt 112  
 

 Ärztlicher Notdienst 19292
(Mittwochs ab 13.00 Uhr,
Samstags 8.00 Uhr - Montags 7.00 Uhr)
 
 

 Feuerwehr 112  
 

 Polizei 110  
 

 Krankenhäuser: Uniklinik Münster 83-1
    Hautklinik 835-6501
    St. Franziskus Hospital 935-0
    Raphaelsklinik 5007-0
    Clemenshospital 976-0
    Evangelisches Krankenhaus  
    Herz-Jesu-Krankenhaus 02501-17-0
    Westf. Klinik f. Psychiatrie 5910-2


In jedem Haushalt treten ab und zu kleinere oder größere Notfallsituationen ein, in denen man nicht immer sofort weiß, wie man sich verhalten soll.
Unsere Hinweise können keinesfalls einen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen. Je öfter man sich jedoch mit solchen Situationen auch nur theoretisch auseinandersetzt, desto schneller wird man im Ernstfall helfen.


 Was tun bei: Bewusstlosigkeit  
    Herz- und Atemstillstand
 
    Schock
 
    Vergiftungen  
    Verbrennung und Verbrühung  
    blutenden Wunden  
    Sportverletzungen  
    Kälteschäden  
    Insektenstich  
    Nasenbluten  
    Fremdkörper im Auge
 
    Fremdkörper im Hals  
 

 Hausapotheke: Sind Sie vorbereitet auf kleinere Schrammen, Blessuren und Wehwehchen?
Ihre Checklisten
für eine gut ausgestattete Hausapotheke und
für den Verbandskasten im Haushalt.
 
Vergiftungen

Im Falle einer Vergiftung ist schnelle Hilfe gefordert.
Das Wichtigste: Die Ruhe bewahren!
Rufen Sie den Giftnotruf oder den Notarzt an, dort wird man ihnen Anweisungen geben, wie Sie sich verhalten sollen.

Einige Angaben für den Notruf:
  • Wer hat sich vergiftet? Kind? Erwachsener?
  • Wie alt, wie schwer ist die Person?
  • Wann ist es passiert? Stunden? Minuten?
  • Was hat die Vergiftung verursacht? Arzneimittel, Lebensmittel, Reinigungsmittel, Pflanze?
  • Wie ist das Gift aufgenommen worden? Geschluckt? Eingeatmet?
  • Welche Symptome zeigt der Patient? Erbrechen? Krämpfe, Schmerzen, Hustenreiz?
  • Geben Sie immer Ihre Telefonnummer für einen Rückruf an!
  • Sollten Sie mit dem Patienten ins Krankenhaus müssen, nehmen Sie immer die Gift-Substanz ( Pflanzen in einer Tüte, bei Arzneimitteln den Beipackzettel, die leere Flasche,….) mit.
Auf keinen Fall sollten Sie den Patienten dazu bringen, die verschluckte Substanz wieder zu erbrechen. Bei einigen Stoffen, z.B. ätzenden Säuren oder Laugen kann dadurch die Speiseröhre noch weiter beschädigt werden.
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Bewusstlosigkeit

Falls Sie bei einem Unfall eine vermutlich bewusstlose Person vorfinden oder evtl. auch zuhause, prüfen Sie immer zuerst, ob die Person auch wirklich nicht mehr bei Bewusstsein ist.

Sprechen Sie die Person an, schauen Sie ihr in die Augen und fassen Sie sie sanft an Arm oder Schulter. Beobachten Sie gut, ob die Person irgendwelche Reaktionen zeigt.

In keinem Fall sollten Sie die Person rütteln, da es dabei zu Verletzungen, oder nach einem schweren Unfall evtl. sogar zu inneren Blutungen kommen kann.
Wenn ein weiterer Helfer in der Nähe ist, sollte dieser sofort den Notarzt verständigen.
Sind Sie allein rufen Sie den Notarzt und kümmern sich dann direkt um die Person. Kontrollieren Sie die Atmung, indem Sie den Kopf der Person nach hinten überstrecken und ihr Ohr direkt über den Mund legen.
So können Sie den Luftzug, der durch die Atmung entsteht gut spüren, oder sogar Atemgeräusche vernehmen. Außerdem kann man aus dieser Position beobachten, ob sich der Brustkorb noch hebt und senkt.
Müssen Sie feststellen, dass die Person nicht mehr atmet, sollten Sie eine Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung durchführen. Die Durchführung erlernen Sie in jedem Erste-Hilfe-Kurs.
Kontrollieren Sie in jedem Fall auch den Pulsschlag. Am besten an der Halsschlagader der Person.
Versuchen Sie nie mit dem eigenen Daumen den Puls zu erfühlen, da, Sie dann nur ihren eigenen Puls ertasten. Ist weder an der linken, noch an der rechten Seite ein Puls zu fühlen, sollten Sie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen.
Auch diese erlernen Sie in jedem Erste-Hilfe-Kurs. Konnten Sie jedoch Atmung und Puls feststellen, bringen Sie die Person wenn möglich in die stabile Seitenlage.
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Herz- und Atemstillstand

Bei einem Kreislaufstillstand zählt jede Sekunde.
Werden Organe und Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, können bereits nach wenigen Minuten bleibende Schäden verursacht werden.
Die Herzdruckmassage, die auch in jedem Erste-Hilfe-Kurs gelehrt wird, ist die wichtigste lebenserhaltende Maßnahme.

Was ist zu tun?
  • Bewahren Sie Ruhe, und rufen Sie den Rettungsdienst (112), teilen Sie den Ort, ihren Namen und die Notsituation mit.
  • Dann prüfen Sie ob die Person noch atmet. Überstrecken Sie den Kopf der Person nach hinten. Legen Sie ihr Ohr über den Mund um Atemgeräusche zu hören und einen Luftzug zu spüren. Außerdem kann man aus dieser Position erkennen, ob der Brustkorb sich hebt und senkt.
  • Prüfen Sie den Puls der Person.
    Ertasten Sie den Puls der Person nie mit dem Daumen, dann spüren Sie nur Ihren eigenen Herzschlag. Am besten legen Sie Zeigefinger und Mittelfinger an die Halsschlagader der Person. Ist nach je 10 Sekunden auf beiden Seiten kein Herzschlag zu ertasten, und war auch kein Atmen zu vernehmen, sollten Sie die Herzdruckmassage durchführen.
Die Anwendung der Herz-Lungen-Wiederbelebung sollte in jedem Fall in einem Erste-Hilfe-Kurs von einem erfahrenen Leiter beigebracht und mit seiner Hilfe geprobt werden. Darum verzichten wir hier auf eine detaillierte Beschreibung. Ein solcher Kurs sollte regelmäßig wiederholt werden, damit sich das Gelernte gut einprägt und man schnelle Hilfe leisten kann.
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Schock

Wie ist ein körperlicher Schock zu erkennen?
Der Puls ist schnell, über 100 Schläge pro Minute und nur schwer zu ertasten. Die Haut des Betroffenen ist blass und kaltschweißig.
Ein körperlicher Schock ist ein Fall für den Notarzt. Setzen Sie einen Notruf ab und leisten Sie sofort Erste Hilfe.
  • Falls der Betroffene Blut verliert, versuchen Sie die Blutung zu stillen.
  • Sprechen Sie mit der Person, versuchen Sie, sie zu beruhigen.
  • Halten Sie den Betroffenen möglichst warm. Am besten mit einer Decke oder der Rettungsdecke aus dem Verbandskasten.
  • Bringen Sie die Person in Schocklagerung. Der Oberkörper sollte flach auf dem Boden liegen, am besten auf einer warmen Unterlage, die Beine werden um etwa 30 Grad erhöht. (Diese Position sollte auf keinen Fall bei Bewusstlosen oder nach einem kardiogenen Schock (Herversagen) eingenommen werden.)
  • Verlassen Sie den Betroffenen auf keinen Fall bis der Notarzt eintrifft und versuchen Sie weiter ihn zu beruhigen.

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Verbrennung und Verbrühung

Verbrennungen und Verbrühungen zählen zu den häufigsten Unfällen im Haushalt. Je nach Ausmaß der Verbrennung, können Sie diese selbst versorgen.
Bei großflächigen oder schweren Verbrennungen ist allerdings ein Notarzt zu rufen, bzw. der Hausarzt aufzusuchen.
Nimmt eine Verbrennung mehr als 15% der Körperoberfläche bei einem Erwachsenen oder mehr als 5% bei einem Kind ein, dann sollte sofort ein Notruf getätigt werden.
Bei einem Erwachsenen wäre das zum Beispiel ein Bein oder Brust und Bauch, bei einem Kind machen schon die beiden Füße 7% der Körperoberfläche aus.

In jedem Fall ist aber eine schnelle Reaktion gefordert. Verbrennungen sollten unter fließendem Wasser sofort gekühlt werden.
Das Wasser sollte ungefähr eine Temperatur von 15-20° C haben, damit es nicht anschließend zur Unterkühlung kommt.
Auf keinen Fall sollten Eiswürfel zum Kühlen genommen werden. Beginnt die verletzte Person zu frieren ist die Kühlung abzubrechen, ansonsten sollte mindestens 10 Minuten gekühlt werden.

Was ist dann zu tun?
Entfernen Sie die Kleidung über der verbrannten Stelle, wenn Sie nicht mit der Haut verklebt ist. (Bei Verbrühungen sollte vor dem Kühlen bereits die Kleidung entfernt werden.) Kleine Brandwunden sollten Sie nach dem Kühlen mit einem Wunddesinfektionsmittel reinigen.
Brandwunden entzünden sich besonders leicht. Decken Sie die Wunde mit einer sterilen Kompresse oder einem speziellen Brandwundenverband ab. Und fixieren Sie diesen mit einer Mullbinde.

Bei Verbrennungen, die größer als eine 2-Euro-Münze sind, sollten Sie nach der Erstversorgung einen Arzt aufsuchen.
Außerdem ist ein Arztbesuch empfehlenswert, wenn die Kleidung mit der Wunde verklebt ist oder die Haut bereits Blasen wirft (Verbrennung 2.Grades). Brandblasen sollten nie aufgestochen werden, da sich die Infektionsgefahr dann noch weiter erhöht. Die Blase ist eine Schutz für die darunterliegende Haut und bildet sich nach gewisser Zeit von alleine zurück.
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Blutende Wunden

Schürfwunden entstehen meist nach Stürzen und sind äußerst schmerzhaft, da viele Nervenenden davon betroffen sind.
Da sie nur oberflächliche Verletzungen darstellen, heilen sie schnell wieder ab. Reinigen Sie solche Wunden mit einem Wunddesinfektionsmittel.
Verbinden Sie dann die Haut mit einer sterilen Kompresse und einer Mullbinde. Zusätzlich können Sie bei jedem Verbandswechsel eine wundheilungsfördernde Salbe auftragen.

Schnittwunden können Sie meist selber versorgen. Bei kleineren Schnitten ist es sinnvoll sie kurz bluten zu lassen, damit Schmutz und Verunreinigungen aus der Wunde entfernt werden.

Dann kann der Schnitt einfach mit einem Wundschnellverband abgedeckt werden. Größere Schnittwunden sollte ein Arzt versorgen.

Stichwunden durch Glasscherben, Messer oder andere spitze Gegenstände sollten immer von einem Arzt versorgt werden.
Lassen Sie den Gegenstand stecken, so wird vermieden, dass beim Herausziehen noch größerer Schaden angerichtet wird. Vor allem bei Glas ist es möglich, dass die Splitter unter der Haut größer sind, als es von außen zu erkennen ist.

Splitter in der Haut können Sie mit einer desinfizierten Pinzette selbst entfernen. Der Splitter muss auf jeden Fall vollständig entfernt werden.
Bei größeren Splittern, einer Entzündung oder auch, wenn Sie den Splitter nicht selbst ganz entfernen können, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Bisswunden, bei denen eine Blutung entsteht sollten ärztlich behandelt werden. Nehmen Sie, wenn möglich den Impfpass der verletzten Person mit, damit der Arzt nachvollziehen kann, ob der Tetanus-Schutz noch ausreichend ist.

Starke Blutungen können mit einem Druckverband gestillt werden. Dazu wird direkt auf die Wunde eine sterile Kompresse gelegt.
Diese wird mit einer Mullbinde fixiert. Legen Sie dann ein Verbandpäckchen oder ein Päckchen Papiertaschentücher als Druckpolster dazwischen und fixieren Sie dieses wiederum mit einer Mullbinde. Suchen Sie dann sofort einen Arzt auf.

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Sportverletzungen

Sie sind beim Training umgeknickt?
Sie haben einen Tritt oder einen Schlag abbekommen?
Das Gelenk schwillt an und Sie sind in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt?

Dann unterbrechen Sie sofort das Training, auch wenn Sie keine Schmerzen haben. Die Gefahr einer weiteren Verletzung durch ungeschickte Bewegungen ist viel zu groß. Kühlen Sie die Stauchung mit einem kühlenden Gel oder einer Kühlkompresse. Eine solche Kompresse sollte nie direkten Hautkontakt haben, damit keine Erfrierungen entstehen. Wenn es möglich ist legen Sie das verstauchte Gelenk hoch.

Bei Stürzen auf die Schulter oder bei Verdacht auf einen Knochenbruch sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen. Die Schmerzen stehen in keiner Relation zur Verletzung. Ein verstauchter Knöchel kann sehr viel stärkere Schmerzen verursachen, als zum Beispiel ein Bänderriss.

Bei schweren Stürzen auf den Rücken sollte der Betroffene von einem Notarzt bewegt werden, sofern er sich selber nicht mehr aufrichten kann, da die Gefahr einer Wirbelsäulenverletzung besteht.
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Kälteschäden

Die Haut verfärbt sich hell, das Gefühl geht verloren und langsam verspüren Sie stärker werdende Schmerzen.
So kündigt sich eine Erfrierung an, dann heißt es schnell handeln um weitere Schäden zu verhindern.
Erfrierungen können bereits durch eisigen Wind verursacht werden. Vor allem dann, wenn die Durchblutung, z.B. durch zu enge Kleidung oder zu enge Ringe behindert wird.

Leichte Erfrierungen hinterlassen normalerweise keine Schäden, die Haut erholt sich nach dem Erwärmen sehr schnell wieder. Bei Erfrierungen zweiten Grades können Narben und eine erhöhte Empfindlichkeit zurückbleiben.
Bei einer Erfrierung dritten Grades stirbt das Gewebe ab, die Stellen werden blauschwarz, hart und unempfindlich. Das erfrorene Gewebe wird mit der Zeit abgestoßen.

Oberflächliche Erfrierungen sind gekennzeichnet durch ein Taubheitsgefühl, helle Haut und Schmerzen unter Wärmeeinwirkung.
Wichtig ist es hierbei die Haut sehr langsam wieder zu erwärmen, z.B. in dem man die Hände in die Achselhöhlen legt. Auf keinen Fall sollte ein heißes Bad genommen werden.

Tiefe Erfrierungen sind dadurch zu erkennen, dass die Haut eher bläulich und die Körperteile vollkommen gefühllos sind.
In einem solchen Fall sollte der Körperstamm durch Einwickeln in Decken und heiße Getränke erwärmt werden. Erfrorene Körperteile sollten nach Möglichkeit nicht berührt oder belastet werden.

Unterkühlung: Bei einer leichten Unterkühlung (das Kältezittern ist bereits verschwunden) kann der Körper auch mit Decken, warmer Kleidung und warmen Getränken wieder aufgewärmt werden.
Es sollte nie Alkohol gegeben werden, da sich dann die Gefäße erweitern und das letzte warme Blut aus dem Stamm in die Gliedmaßen strömt.
Bei einer schweren Unterkühlung, kann es zu Kreislaufstillstand kommen. Darum sollte bei einer Körpertemperatur unter 33°C immer ein Notarzt gerufen werden. Bis der Arzt eintrifft kann auch mit Decken eine leichte Erwärmung versucht werden, vor allem sollte der Betroffene möglichst bei Bewusstsein bleiben.
Eine stark unterkühlte Person sollte nie massiert oder stark bewegt werden.
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Insektenstich

Nach einem Insektenstich sollte die Haut sofort gekühlt werden.
Steckt der Stachel noch in der Haut muss dieser, am besten mit einer Pinzette, entfernt werden.
Die Hautkühlung sollte am Besten mit juckreizstillenden Gelen, oder einem Brand- und Wundgel erfolgen.
Bei Insektenstichen im Mund- und Rachenbereich sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, ebenso bei Anzeichen einer allergischen Reaktion auf einen Stich, blasse Hautfarbe, extrem starke Schwellung um den Stich, Atemnot oder anderen Anzeichen einer anaphylaktischen Reaktion.
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Nasenbluten

Bei stärkerem Nasenbluten, zum Beispiel durch einen Stoß ausgelöst, sollte der Kopf möglichst im Sitzen nach vorne geneigt werden.
Am besten kann man dann zusätzlich ein feuchtes, kühles Tuch in den Nacken des Betroffenen legen.
Die Blutung sollte dann eigentlich relativ schnell beendet sein. Lässt sich die Blutung nicht stillen oder tritt häufiger aus ungeklärter Ursache Nasenbluten auf, sollte mit einem Arzt Rücksprache gehalten werden.
Auf keinen Fall sollte der Kopf beim Nasenbluten in den Nacken gelegt werden, damit das Blut nicht verschluckt wird, wodurch ein Brechreiz ausgelöst werden kann.
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Fremdkörper im Auge

Die meisten kleinen Fremdkörper, wie zum Beispiel ein Staubkorn, eine Wimper oder ein Insekt werden durch die Tränenflüssigkeit aus dem Auge gespült.
Wenn das nicht der Fall sein sollte, können Sie den Fremdkörper meistens selbst entfernen, indem Sie ihn in Richtung Nase auswischen.
Können Sie ihn durch Wischen oder Tupfen nicht entfernen, lassen Sie sich zum Augenarzt bringen.
Reiben Sie nicht am Auge und halten Sie die Augen möglichst geschlossen. Am besten bedecken Sie das betroffene Auge mit einem Tuch.
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Fremdkörper im Hals

In der Speiseröhre: Sie können versuchen durch breiige Nahrung oder ähnliches den verschluckten Gegenstand weiter zu transportieren. Bleibt der Gegenstand dennoch stecken, sollten Sie den Notarzt rufen, damit sich nicht auch noch die Luftröhre verschließt.

In der Luftröhre: Normalerweise wird automatisch ein Hustenreflex ausgelöst, der das Objekt wieder nach oben befördert. Wenn der Fremdkörper jedoch stecken bleibt und es zur Atemnot kommt, sollte sofort ein Notarzt gerufen werden.

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